deenit
Serviceline: +49 171 533086
deenit
Serviceline: +49 171 533086

Art und Culture

Pets | Arts & Culture

Schmuckmuseum Pforzheim

Foto: Brosche, Silber, z.T. vergoldet, A. Winter und Sohn (?) Karlsruhe, um 1870/80 © Schmuckmuseum Pforzheim, Foto: Petra Jaschke

Schmuckmuseum Pforzheim

Schmuckmuseum Pforzheim
Höllenhund & Liebeszauber
5.000 Jahre Tiermythen im Schmuck

Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus
Jahnstr. 42 75173 Pforzheim

Info.: www.schmuckmuseum.de

Papageien, die sich einen Partner fürs Leben wählen, stehen für eheliche Treue. Weiße Kaninchen symbolisieren die Hoffnung auf zahlreiche Nachkommenschaft. Der Hund ist Sinnbild für eine lebenslange Freundschaft. Tiere gehören zu den frühen Motiven im Schmuck – es gibt sie in fast jeder Epoche, in unterschiedlichen Formen und Bedeutungen.

Fast 300 Tiere „bevölkern“ das Schmuckmuseum Pforzheim – manche klein und erst auf den zweiten Blick zu finden, während andere als eigenständiges Schmuckstück unübersehbar sind. Die Objekte aus der Sammlung zeigen die Vielfalt von Tiermotiven im Schmuck der vergangenen 5000 Jahre.

In der Frühgeschichte der Menschheit möchten Tierdarstellungen oft die Gefahren bannen, die von wilden Tieren ausgehen. Zugleich möchten die Schmuckträger die Kräfte dieser machtvollen Wesen aneignen. In Schmuckstücken spiegelt sich dieser Wunsch beispielsweise in einem Armreif, bei dem mehrere Raubkatzenköpfe aneinandergereiht sind. Das Schmuckstück soll seinen Träger in die Lage versetzen, mit der Kraft und dem Mut einer Raubkatze zu kämpfen.

Gerade in frühem Schmuck sind es fast ausschließlich Tierarten, die sich entweder durch ihre Gefährlichkeit für Mensch und Tier auszeichnen oder per se kraft- & machtvoll sind. So finden sich Ringe mit Steinbock oder Hirschköpfen und die schon erwähnten Raubkatzen wie Löwen und Panther tauchen als Anhänger oder Armreife auf. Besonders prächtige Exemplare sind zwei Armreife mit Widderköpfen – ein sehr beliebtes Motiv in der Antike.

Schlangenarmreif

Schlangenarmreif, Hersteller unbekannt, 3. -2. vorchristliches Jahrhundert, Foto: Guenther Meyer © Schmuckmuseum Pforzheim

Nicht zu übersehen in seiner handwerklich hochstehenden Ausarbeitung ist der hellenistische Schlangenarmreif aus der Sammlung des Schmuckmuseums. Die Bedeutung der Schlange ist in der Antike noch durchweg positiv, sie steht für Klugheit und Treue. Dies zeigt sich auch in den vielen Varianten als Schmuckstück, ob Armreife und Ringe, die sich um Finger und Oberarme griechischer und römischer Damen schlängelten. Mit dem Christentum wird ihre Bedeutung ambivalent und deutlich negativ belegt.

Ohrringe "Täubchen"

Andere Tiere, die sich weniger durch ihre Stärke hervortun als durch ihre Zartheit oder Schönheit, sind Tauben, die schon in der vorchristlichen Antike als Symbol für Liebe und Unschuld galten. Dass sich dieses Symbol der Liebe bis in die Neuzeit hält, bezeugen unzählige Liebesgaben, die mit turtelnden Täubchen dekoriert sind.

Ohrringe »Täubchen« Gold, Einlegearbeiten aus Granat, griechisch-hochhellenistisch,
1. Hälfte 2. Jh. v. Chr.© Schmuckmuseum Pforzheim, Foto Rüdiger Flöter

Jagdhund Anhänger

Zwei Höhepunkte der Sammlung sind ein Anhänger mit der Darstellung eines Jagdhundes sowie ein Schmuckstück in Form eines Papageis. Ihre nahezu naturalistische Darstellung ergibt sich aus  genauer Naturbeobachtung in Verbindung mit handwerklicher Perfektion. Zugleich sind diese Tierdarstellungen immer auch die Verbildlichung von Eigenschaften oder Wunschvorstellungen. So ist der Hund das Sinnbild für Treue in der Freundschaft. Sollte der Anhänger verschenkt werden, war die  Bedeutung einer solchen Gabe dem Beschenkten sehr wohl bekannt.

Jagdhund Anhänger, vermutlich Deutsch, um 1560, © Schmuckmuseum Pforzheim, Foto: Günther Meyer

Papagei Anhänger

Noch symbolträchtiger kommt der Papageienanhänger daher, bei dem es sich um ein Hochzeitsgeschenk handelt. Da diese Vögel sich einen Partner fürs Leben wählen, stehen sie für eheliche Treue. Der Papagei ist in diesem Anhänger von weiteren Tieren umgeben: Ein weißes Kaninchen symbolisiert Hoffnung auf zahlreiche Nachkommenschaft, die Biene Emsigkeit und die Schnecke Häuslichkeit. Blütenreiche Zweige weisen auf Fruchtbarkeit hin – all das in großer Farbenpracht mit Gold & Diamanten, Rubinen und Perlen.

Papagei-Anhänger, Süddeutschland um 1560, Schenkung Werner Wild Stiftung, © Schmuckmuseum Pforzheim, Foto Günther Meyer.

Brosche "Octopus und Schmetterling"

Die letzte große Epoche der Tiersymbole ist der Jugendstil, der sinnlichen Freude an der Natur in jenen Jahren entsprechend. Ob René Lalique, Georges Fouquet und Léopold Gautrait in Frankreich oder Lucas Wilhelm von Cranach in Deutschland, bei ihnen allen finden sich häufig Tiere. Ein ausgesprochen extravagantes Kleinod ist der Brustschmuck „Poisson“ von Fouquet, während Cranach in dem Anhänger „Oktopus und Schmetterling“ zwei sehr unterschiedliche Tiere verbindet.

Brosche „Octopus und Schmetterling“ Gold, Perlen, Diamanten, Rubine, Amethyste, Topas, Email Entwurf Wilhelm Lucas von Cranach, Berlin, 1899/1900 Ausführung Louis Werner, Berlin, 1900 © Schmuckmuseum Pforzheim Foto Günther Meyer

Auch im zeitgenössischen Schmuck entdecken Künstler die Tierwelt wieder für sich. Neben Georg Dobler sind dies beispielsweise Robert Smit mit einem Portraitzyklus über seinen Hund „Bello“ oder David Bielander. Mit der Brosche „Perlsau“ nähert er sich dem Thema auf ironische Weise.

Schmuckmuseum Kontakt

Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus
Jahnstr. 42 75173 Pforzheim
Tel. 07231 / 39 21 26
E-Mail:
schmuckmuseum@pforzheim.de

aktuelle Informationen unter www.schmuckmuseum.de

DLM Deutsches Ledermuseum

Skulptur, St. Bernetto (Detailansicht, Marcel Walldorf, italienisches Porzellan, Tierpräparat, Frankfurt am Main, 2020, © Marcel Walldorf, VG Bild Kunst, Bonn 2020

DLM Deutsches Ledermuseum

DLM Deutsches Ledermuseum Offenbach
TIERISCH SCHÖN?
verlängert bis 16. Januar 2022

Info: ledermuseum.de

Mit der Ausstellung „Tierisch schön?“ rückt das Deutsche Ledermuseum in Offenbach am Main die ambivalente Ästhetik seiner Exponate in den Fokus und nimmt die eigene Sammlung in den Blick.

Das Fragezeichen im Titel der neuen Ausstellung tierisch schön? des Deutschen Ledermuseums verweist auf die symbiotische wie auch ambivalente Geschichte der Beziehung zwischen Mensch und Tier. Auch aktuelle Debatten wie beispielsweise um das Tierwohl im Kontext von Massentierhaltung und Fleischproduktion regen kontinuierlich zum Nachdenken an und werfen immer wieder Fragen auf, wie sich das Zusammenleben von Mensch und Tier nachhaltig gestalten lässt.

Tiere die wichtigsten Begleiter

Seit Urzeiten sind Tiere die wichtigsten Begleiter des Menschen und Bestandteil seiner Lebenswelt, dies belegen etwa frühzeitliche Kleinplastiken sowie Höhlenzeichnungen. Tiere stellten einerseits eine Bedrohung für den Menschen dar, andererseits waren sie als Jagdbeute und Haustiere Nahrungs- und Rohstofflieferanten. Darüber hinaus wird Tieren bis heute in verschiedenen Kulturen eine magische Kraft zugeschrieben; sie spielen als Heilsbringer und Gottheiten eine Rolle für Rituale und Religionen.

Stülpmaske, Pavianpelz, Zibetkatzenpelz, Perlen, DR Kongo, o.J., © DLM, C. Perl-Appl

Dieses Verhältnis veränderte sich in vielen Kulturen im Laufe der Jahrtausende immer wieder. In jüngster Zeit werden vermehrt ethische und ökologische Fragen gestellt, das Töten von Tieren abgelehnt sowie der Verzicht auf tierische Produkte gefordert. Mit dieser Thematik befassen sich auch die interdisziplinären Human-Animal-Studies, mit denen die kulturelle, soziale und gesellschaftliche Bedeutung von Tieren sowie ihre Beziehungen zu Menschen erforscht werden.

Fokussierung auf Leder

Zu diesem Diskurs kann und muss ein Museum, dessen Sammlung auf Exponate aus tierischen Materialien spezialisiert ist, einen Beitrag leisten. Das DLM in Offenbach am Main hat mit seiner Fokussierung auf Leder und artverwandten Materialien weltweit ein Alleinstellungsmerkmal in der Museumswelt: Über 30.000 Objekte zeugen von der jahrtausendealten globalen Verwendung und der vielfältigen kulturhistorischen Bedeutung des Werkstoffs Leder von der Urzeit des Menschen bis heute. Bestände alternativer Materialien werden in den letzten Jahren gezielt um vegane und recycelbare Stoffe erweitert.

Pumps, Walter Steiger, Kuhfell, Leder, Gummi, Paris, 1977 © DLM, M. Özkilinc

Ausstellung tierisch schön?

Mit der Ausstellung tierisch schön? nimmt das DLM seine eigene Sammlung kritisch in den Blick: Welche tierischen Rohstoffe wurden und werden von Menschen genutzt und wozu? Welche Rolle spielt die Einteilung von Tierarten in Nutz- und Haustier oder die den Tieren zugeschriebenen kulturellen Bedeutungen? Wie kommt es zum Wandel von Moden? Was bedeuten Artenschutz und Veganismus? Auch die Nachhaltigkeit des Materials Leder wird dabei nicht vergessen, insbesondere im Hinblick auf die Debatte um die Vermeidung von Plastikmüll und abbaubaren Produkten.

Handtasche, Krokodilleder, Tierpräparat, Kunststoff, Textil, Metall, Südamerika ca. 1970 © DLM, L. Brichta

Animal Prints

Ausgehend von dem umgestalteten Studioraum, in dem auf einzelne Theemn fokussiert wird, führt ein Parcours durch die Ausstellungsräume des DLM und lädt die Besucher*innen ein, die Objekte unter der Perspektive der behandelten Fragestellungen neu zu betrachten. Die Exponate erzählen vom Umgang mit Tieren, ihrer Nutzbarmachung und Aneignung durch den Menschen und lassen auch den gesellschaftlichen Wandel ablesbar werden.

Tierische, zu Kleidung verarbeitete Materialien wie Wolle, Seide, Leder und Felle dienen nicht nur als Schutz vor Kälte und Nässe, sondern auch zum Schmücken. So verdeutlicht beispielsweise ein Mantel aus Pythonhaut oder eine Handtasche aus Leguanleder mit einer aufgesetzten präparierten Echse den Wunsch, Extravaganz zum Ausdruck zu bringen. Seit einigen Jahren sind Animal Prints omnipräsent; Kunstdrucke werden auf Textilien, zuweilen auch auf das echte Fell eines Tieres aufgebracht wie zum Beispiel bei den ausgestellten Pumps von Walter Steiger.

Handtasche, Leguanleder, Deutschland, Ende 1940er Jahre, © DLM, C. Perl-Appl

Neben den Aspekten des Schutzes und der Zierde werden Felle und Federn auch aufgrund ihrer symbolisch-kulturellen Bedeutung verwendet. So berichtet eine Helmmütze oder ein Schild von der Vorstellung, dass sich die Stärke eines Tieres durch die Übernahme von Löwenmähne oder Adlerfedern auf den Menschen übertragen lässt. Die Macht über das erlegte Beutetier wird über den Akt des Tötens hinaus im Sammeln und Präsentieren der (Großwild-)Jagdtrophäen demonstriert.

 

verniedlichte und vermenschlichte Tiere

Zeitgleich werden verniedlichte und vermenschlichte Tiere immer präsenter. Wohnaccessoires, Spielzeug oder Möbel in Tiergestalt wie die Designklassiker von Omersa – gezeigt wird ein Hocker in Form eines Elefanten – oder ein Filmbeitrag der Augsburger Puppenkiste, in dem die Museumsratten als DLM-Museumsbesucher mit menschlichen Verhaltensweisen auftreten, zeugen von diesem Phänomen

Sessel, Cake Stool, Campaba Brothers, Kunststoff, Textil, Metall, Brasilien, 2008 © Courtesy of Carpenters Workshop Gallery, VG Bild-Kunst, Bonn 2020 (unten Detailansicht)

Ausgewählte zeitgenössische künstlerische Positionen treten mit den Exponaten in einen Dialog. Die Skulptur St. Bernetto von Marcel Walldorf (*1983) etwa kommentiert gleich auf mehreren Ebenen das zwiespältige Verhältnis zwischen Mensch und Tier sowie die Vorstellung des perfekten Haustiers.

Mit tierisch schön? rückt das DLM die ambivalente Ästhetik der Exponate in den Fokus kritischer Reflexion und eröffnet damit neue Perspektiven. Es geht weniger um die Beantwortung tierethischer Fragen als darum Anregungen und Denkanstöße zu geben.

DLM Deutsches Ledermuseum Kontakt

Die Ausstellung tierisch schön? ist Teil des Kooperationsprojektes Artentreffen entlang der S-Bahnlinie 8 mit der Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim und dem Nassauischen Kunstverein Wiesbaden. Die drei Kulturinstitutionen beleuchten mit zeitgleichen Ausstellungen die verschiedenen Facetten der Beziehungen zwischen Mensch und Tier. Artentreffen wird gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

DLM Deutsches Ledermuseum
Frankfurter Straße 86
63067 Offenbach am Main
www.ledermuseum.de
Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr

The World's Greatest Dog Show

Foto: Irish Setters in their stations, (Sunday 11.03.18), the fourth and final day of Crufts 2018, at the NEC Birmingham,  © Flick.digital Ι The Kennel Club

Die weltweit größte Hundeshow

15. – 18. Juli 2021
National Exhibition Centre Birmingham United Kingdom
Info: crafts.org.uk

Die Mutter aller Hunde-Shows
Ramsey hat beeindruckende 206.000 Follower. Mit 110.000 Fans liegt Liliput gut im Mittelfeld. Eroc hat mit nur 35.000 Followern noch reichlich Luft nach oben (Stand März 2018). Ramsey, Liliput und Eroc sind Hunde – und Stars auf der Social-Media-Plattform Instagram. Das “Meet and Greet” mit den Hundestars – und mit etwas Glück und Geduld auch ein Selfie – ist eine der Attraktionen auf der Cruft®s – The world’s greatest dog show.

Die Cruft®s gilt als eine der wichtigsten Hundeshows der Welt. Alljährlich im März messen sich in Birmingham (England) tausende Hunde in Disziplinen wie Hundesport und Zucht, Agility, Dogdance oder Obedience, bei der die Juroren in den gemeinsamen Übungen von Mensch und Hund besonders auf Harmonie und Präzision achten.

Wer in der Schau am Schlusstag den Preis “Best in Show” erringt, kann stolz sein: Die begehrte Trophäe ist gleichsam der Ritterschlag für Herrchen und Hund.

Picture shows Kathleen Rosins from Belgium with Dylan a Papillon, who has won the coveted title of Best in Show, today (Sunday 10.03.19) the fourth and final day of Crufts 2019 at the NEC, Birmingham. © Beat Media & The Kennel Club.

 

Best in Show

Die Hundeschau Cruft®s ist nach ihrem Gründer Charles Cruft (1852 – 1938) benannt. Cruft, Geschäftsführer beim Hundekuchenhersteller Spratt’s, hatte erkannt, dass Hundeausstellungen zu besseren Zuchtergebnissen bei Rassehunden führen – und bei entsprechender Vermarktung natürlich auch den Umsatz der Firma steigern.

Charles Cruft, founder of Crufts Dog Show, portrait photo dated and signed 1931 © The Kennel Club

Nach seiner viel beachteten Hundeshow auf der Weltausstellung in Paris 1878 folgte im März 1891 der Start der “Cruft®s Greatest Dog Show“. Bis zu seinem Tod im Jahr 1938 veranstaltete Cruft 45 Shows, dann übernahm zunächst seine Frau, ab den 1940er der Kennel Club, der Dachverband der britischen Hundezüchtervereine die Ausrichtung der Show.

Zu Lebzeiten hatte Charles Cruft immer wieder versichert, er besitze keinen Hund. Erst in seinen posthum veröffentlichten Lebenserinnerungen erfahren wir von einem Bernhardiner, mit dem er wohl viele Jahre glücklich verbrachte.

Die ersten Tierschauen – auch mit Hunden – wurden im Rahmen von Landwirtschaftsausstellungen durchgeführt. Zu Beginn durften nur Männer an diesen Veranstaltungen teilnehmen. Der Durchbruch für die Damenwelt kam 1867, als die Princess of Wales Alexandra mit ihrem ihren Mastiff an einer Ausstellung teilnahm.

Picture shows Flyball Team Final, (Sunday 10.03.19) the fourth and final day of Crufts 2019 at the NEC, Birmingham. © Beat Media & The Kennel Club.

Filmkunst - Berührende Hundefilme

Filmstars auf vier Pfoten

Sie bringen uns zum Lachen. Sie machen uns nachdenklich und stimmen uns traurig. Ob Familienkomödie oder anrührendes Drama, Zeichentrick oder Animation – Hundefilme gehen immer.

Wer liebt sie nicht: Cap, den jungen Fuchs & den Jagdhund Capper, deren Freundschaft in Walt Disneys gleichnamigem Klassiker auf eine harte Probe gestellt wird. Oder Pongo & Perdi, die sich in „101 Dalmatiner“ auf die abenteuerliche Suche nach ihren Hundewelpen machen. Und natürlich die Cockerspaniel-Dame Susi und den nicht ganz standesgemäßen Straßenhund Strolch, die ihre Romanze in der berühmten Spaghetti-Szene besiegeln.

Doch kennen Sie auch Hagen & Lili oder Lolabelle & Flik? Hagen ist der Mischlingshund der jungen Lili, deren Leidensgeschichte Kornél Mundruczós Filmdrama „Underdog“ (2014) erzählt. Während Hagen einen Aufstand gegen seine Peiniger organisiert, macht sich Lili auf die Suche nach ihrem geliebten Tier. Oder die Hündin Lucy, die in „Wendy & Lucy“ (2008), einem Sozialdrama der US-Amerikanischen Regisseurin Kelly Reichardt, zusammen mit ihrem mittellosen Frauchen Wendy in Alaska strandet.

Lolabelle ist der Terrier der Performance-Künstlerin Laurie Anderson. In „Heart of a dog“ (2015) nimmt sie den Tod ihres Hundes zum Anlass, über die großen Fragen des Lebens, das Abschiednehmen & die Liebe zu meditieren. Und schließlich der Beagle Flike in Vittorio de Sicas Tragödie „Umberto. D.“ (1952). Flike ist der einzige Freund des verarmten und einsamen Umberto. Als sich die Lage zuspitzt, entschließt sich Umberto zu einem verzweifelten Schritt. Doch im letzten Augenblick entwischt Flike

Im deutschen Rolling-Stone-Magazin findet ihr ausführliche Beschreibungen dieser außergewöhnlichen Filme, in denen Hunde eine große Rolle spielen.

Info:
Spiegel online
Filmessay „Heart of a dog“
Das etwas andere Tier-Video
Von Kirsten Rießelmann
24.03.2016

Ein Film-Experiment, das auf wundersame Weise gelingt: Die Performance-Künstlerin Laurie Anderson knüpft in ihrem Film „Heart of a dog“ Erinnerungen, Träume und Beobachtungen zu Amerika nach 9/11 an den Tod ihres geliebten Hundes. Weiterlesen.

Mittelalterliches Kriminalmuseum

Key Visual zur Sonderausstellung „Hund und Katz – Wolf und Spatz: Tiere in der Rechtsgeschichte“; © Kriminalmuseum Rothenburg

Mittelalterliches Kriminalmuseum Rothenburg

Mittelalterliches Kriminalmuseum Rothenburg ob der Tauber
„Hund und Katz – Wolf und Spatz“: Tiere in der Rechtsgeschichte
bis Ende 2021

Info: www.kriminalmuseum.de

Tierprozesse und Tierstrafen

Das Leben in alter Zeit war hart und beschwerlich – Hunger und Not allgegenwärtig. Mit Übeltätern ging man nicht gerade zimperlich um, egal ob Mensch oder Tier. Das Mittelalterliche Kriminalmuseum entführt seine Gäste in der Jubiläums-Sonderausstellung „Hund und Katz – Wolf und Spatz. Tiere in der Rechtsgeschichte“ in eine fremde Zeit der Tierprozesse und Tierstrafen.

Holzschnitt mit Bär, in: Von Gebuere und Billichkeit, Frankfurt am Main, 1550, © Kriminalmuseum Rothenburg

Tiere als Angeklagte

Erfahren Sie mehr über Wölfe und Schweinchen als Angeklagte in gerichtsförmigen Mordprozessen, über exkommunizierte Delfine und Heuschrecken, sowie Kopfprämien für Spatzen und Mäuse. Äußerst wertvolle Gesetzestexte und Stiche zeigen, inwieweit Tiere auch im Panoptikum grausamer Todesstrafen vertreten waren, etwa beim Hängen mit Hunden oder Säcken, Vierteilen oder Säcken. Lebensecht und detailverliebt inszenierte Tierpräparate (u.a. Wolf, Bär und Adler) sowie hochkarätige rechtsgeschichtliche Exponate erzählen von Tieren als Angeklagte in weltlichen und geistlichen Gerichtsverfahren.

 

Holzschnitt des Hängers mit Hunden, in: J. Stumpf, Schweizer Chronik, Augsburg, 1586, © Kriminalmuseum Rothenburg

Das Spannungsverhältnis von Tier und Mensch begegnet uns auch jenseits des strafrechtlichen Kontexts. Moderne Multimediastationen lassen die alltägliche Gefahr lebendig werden, die von Tieren ausging. Zugleich kam ihnen als Nahrungs- und Arbeitsmittel enorme Bedeutung zu, wie die aus-gestellten Urkunden, Texte und Gegenstände zeigen, etwa ein fast 4.000 Jahre altes Siegel.

Ob Werwolf, Phoenix oder Drache – Tiere beflügelten schon immer unsere Phantasie. Deshalb kommen auch Werwolf, Wappen- und Hexentiere in der Ausstellung nicht zu kurz. In gewohnter Manier schlägt die Sonderschau in Europas bedeutendstem Rechtskundemuseum einen Bogen zu aktuellen Debatten um Tiere und Tierschutz, etwa zum wieder heimisch werdenden Wolf.

Ausstellungskatalog

Die Sonderausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Andreas Deutsch (Heidelberger Akademie der Wissenschaften) und Prof. Dr. Wolfgang Schild (Bielefeld).

Ausstellungskatalog:
Hund und Katz – Wolf und Spatz: Tiere in der Rechtsgeschichte
Hg. von Markus Hirte & Andreas Deutsch

Den faszinierenden Ausstellungskatalog können Sie bequem online im Museumsshop erwerben: Museumsshop Kriminalmuseum Rothenburg

Im Hundehimmel - Tierbestattungen

Ältester Tierfriedhof bei Paris

Die meisten Tierhalter möchten ihrem vierbeinigen Liebling einen würdevollen Abschied bereiten. Eine Möglichkeit ist die Einäscherung mit Urnenbeisetzung auf einem Tierfriedhof. Als einer der ältesten Tierfriedhöfe weltweit gilt der Hundefriedhof „Cimetiére des Chiens“ in Asnières-sur-Seine im Großraum Paris.

Ältester Tierfriedhof bei Paris
Gegenüber dem prachtvollen Jugendstil-Eingang erinnert ein imposantes Denkmal an den berühmten Schweizer Lawinen-Rettungshund Barry. Die Grabstätte von Rin Tin Tin, dem Hollywood-Hundestar aus den 1920er Jahren, ist schlicht und liegt etwas versteckt. Neben den vierbeinigen Lieblingen von Prinzessinnen, Staatsmännern und Künstlern hat auch ein namenloser Straßenhund hier seine letzte Ruhe gefunden – so einfach geht égalité.

Marguerite Durand

Marguerite Durand (1864 – 1936) ist eine elegante Erscheinung. Mit vielseitigen Interessen: Sie arbeitet als Journalistin & spielt Theater, sie ist Frauenrechtlerin, verlegt eine feministische Tageszeitung und – sie gründet einen Tierfriedhof. Wegen Tigre. Tigre ist eine zahme Löwin und Madames Haustier. Und wenn es einmal soweit sein würde, wollte sie von Tigre würdig Abschied nehmen. Tigre zum Abdecker? Nicht mit Madame Durand!

Die französische Journalistin & Feministin Marguerite Durand (1864-1936) im Jahr 1910; Bildquelle  © Wikipedia, domaine public / Bibliotheque nationale de France

Gerade jetzt sind die Umstände für eine Friedhofsgründung günstig: Die massenhafte „Entsorgung“ der Pariser Haustiere durch die Müllreinigung oder in der Seine hatte zu einem hygienischen Problem geführt. Zugleich aber waren mit dem neuen Gesetz zur Haustierbeseitigung auch kirchenrechtliche Bedenken weggefallen.

Nach der Zustimmung des Präfekten eröffnet Madame Durand im Sommer 1899 den „Cimetière des chiens“. Der Friedhof für Hunde & andere Haustiere erlangt in den folgenden Jahrzehnten Kultstatus – und wird zu einer Touristenattraktion. Schließlich stellt der französische Staat diesen bemerkenswerten Ort des Gedenkens 1987 unter Denkmalschutz.

Auf dem Cimetière des chiens ist auch der Schoßhund des Komponisten Charles Camille Saint-Saëns (1835-1921) bestattet. Eine seiner bekanntesten Kompositionen ist der „Karneval der Tiere”

Foto: Der Karneval der Tiere (Das musikalische Bilderbuch mit CD) Eine Geschichte zur Musik von Camille Saint-Saëns, Doris Eisenburger (Illustratorin, Zeichnerin), Marco Simsa (Sprecher), Camerata Wien (Orchester), Erke Duit (Dirigent), Annette Betz Verlag / Ueberreuter-Verlag 2017

Foto: Der Karneval der Tiere (Das musikalische Bilderbuch mit CD) Eine Geschichte zur Musik von Camille Saint-Saëns, Doris Eisenburger (Illustratorin, Zeichnerin), Marco Simsa (Sprecher), Camerata Wien (Orchester), Erke Duit (Dirigent), Annette Betz Verlag / Ueberreuter-Verlag 2017

Große Klassik für kleine Ohren – ein musikalisches Meisterwerk für Kinder ab 6 Jahren

Heute besteht in vielen Städten die Möglichkeit, sein Haustier würdevoll zu bestatten. Informationen & Adressen zu Tierfriedhöfen & Tierbestattern erhalten Sie beispielsweise beim Bundesverband der Tierbestatter e.V. oder auch vielen Stadtverwaltungen.

Literatur-Tipps

Susanna Kolbe: Da liegt der Hund begraben.
Von Tierfriedhöfen & Tierbestattungen
arts + science weimar GmbH (Jonas-Verlag 2014)

„Im September wurde 2012 der Beruf des Tierbestatters als “Beruf der Woche” bei Zeit online vorgestellt: ein deutliches Zeichen, dass es sich beim Phänomen der Tierbestattung nicht um eine marginale Angelegenheit, sondern eher um einen Boom handelt. Im Jahr 2021 gab es in Deutschland 120 Tierfriedhöfe …  Weiterlesen

Susanna Kolbe: Da liegt der Hund begraben.  Von Tierfriedhöfen und Tierbestattungen, Jonas Verlag (2014)

Das Buch kaufen: beim Verlag

Literatur-Tipp für Kinder:
Saskia Hula: Bikos letzter Tag
Illustratorin: Eva Muszynski

Klett Kinderbuch (2017) ab 4 Jahren

Bewegende Bilder, tröstlicher Text: ein wichtiges und starkes Bilderbuch (Verlagstext)

Am liebsten würde Biko nur noch schlafen. Beim Schlafen spürt er seine wehen Knochen nicht so sehr. Aber er muss doch aufpassen. Auf die Kinder. Auf das Haus. Auf die Katze und die Vögel im Garten. Und auf den Gartenzaun. Wenn er nur nicht immer so müde wäre. Weiterlesen …

Geliebte Haustiere, die alt und krank werden – viele Kinder werden damit in ihrem Alltag konfrontiert. Ruhig und behutsam nähert sich das Buch diesem Thema an.

das Buch kaufen:
über den Verlag
im regionalen Buchhandel: Buchhandlung Kieser (Schwetzingen)

Einzigartige Erinnerung

Semper Fides Diamonds  PUREdiamond – Erinnerungsdiamanten
Semper Fides erschafft Tierdiamanten aus Kohlenstoff

Ihr persönlicher Diamant ist ein Symbol der Verbundenheit – nach dem Tod oder zu Lebzeiten. Ob Pferd oder Katze, Hund, Kaninchen oder Vogel – Ihr treuer Freund als einzigartiger und schöner Diamant.

Semper Fides, Diamant Huskie © Semper Fides

Der Diamant entsteht einzig aus dem Kohlenstoff der übergebenen Kremationsasche, dem Haar- oder Federkleid Ihres Tieres. Vertrauen, Transparenz & Individualität bestimmen dabei das Handeln von Semper Fides

PUREdiamond ist eine einzigartige Erinnerung für Tierhalter – oder ein ganz besonderes Geschenk Ihres treuen Begleiters.

Schmuckbild, © Semper Fides

PUREdiamond – mehr als ein Diamant!

Besuchen Sie die Manufaktur von Semper Fides
Wie wird im Labor gearbeitet? Wo und wie entsteht Ihr Diamant? Erfahren Sie bei einem Besuch der Manufaktur von Semper Fides, wie aus der Asche oder dem Haar Ihres Tieres ein einzigartiger Diamant entsteht.
Anmeldung & weitere Informationen

Familienhunde im Einsatz: Bundesverband Rettungshunde e.V.

Einsatzüberprüfung Rettungshundestaffel der BRH Rettungshundestaffeln Hannover Region – Hannover, Harz, Heide – Holzminden – Osterode, Goslar, Harz. 09.02.2013 –
© Foto: Stefan Sobotta / Bundesverband Rettungshunde e.V.

Retten. Helfen. Trösten.

Sie helfen, vermisste Personen zu finden. Sie spüren Verschüttete unter Lawinen auf und ermöglichen blinden oder stark sehbehinderten Menschen die gefahrlose Orientierung im Alltag. Mit ihrem feinen Gespür für Stimmungen geben sie Kindern in der tiergestützten Therapie Sicherheit und Halt. Working dogs – arbeitende Hunde – leisten in vielen Lebensbereichen wertvolle Dienste für den Menschen. Seit vielen Tausend Jahren.

Hunde retten Menschenleben
BRH Bundesverband Rettungshunde e.V.
Ihre Arbeit ist ehrenamtlich

Bundesverband Rettungshunde e.V.
Geschäftsstelle: 46569 Hünxe (Nordrhein-Westfalen) ׀ Lindhagenweg 20

© Bundesverband Rettungshunde e.V.

Sie leisten einen wertvollen Dienst in unserer Gesellschaft: Die Rettungsteams des Bundesverbandes Rettungshunde e.V. (BRH) helfen mit ihren Rettungshunden, vermisste oder verschüttete Menschen auch unter schwierigsten Bedingungen zuverlässig zu finden und aus einer möglicherweise lebensgefährlichen Situation zu retten. Die Einsätze sind kostenlos – und alle Teams arbeiten ehrenamtlich.

Einsatz für die BRH-Rettungshunde-Teams

Flächensuchhunde eignen sich für den Einsatz in unterschiedlichsten Gebieten. Weder dichter Bewuchs noch unwegsames Gelände sind für sie ein Hindernis. Rettungsteams mit Trümmersuchhunden haben nach einem Erdbeben, aber auch nach Gebäudeeinstürzen nur ein kurzes Zeitfenster, um verschüttete Personen zu retten. Mantrailing- oder Personenspürhunde sind in der Lage, der Geruchsspur eines Vermissten über weite Distanzen zu folgen. Selbst auf einer belebten Straße können sie sich ganz auf dessen individuellen Geruch konzentrieren.

DEU, Deutschland, Nordrhein-Westfalen, Dortmund. 27. 04. 2013. Trümmerworkshop Einsatz des BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. – © Foto: Stefan Sobotta / Bundesverband Rettungshunde e.V.

Unter dem Motto „Hunde retten Menschenleben” machen sich die Rettungsteams des Bundesverbandes Rettungshunde e.V. (BRH) im In- & Ausland mit ihren Hunden auf die Suche nach vermissten oder verschütteten Personen in Trümmern und auf Flächen. Seit seiner Gründung im Jahr 1972 hat sich der Verband mit seinen mehr als 70 Rettungshundestaffeln, mehr als 2200 Mitgliedern und über 1200 Hunden (Stand 2019) zur größten privaten Rettungshunde-Organisation in Deutschland entwickelt. Die Teams sind auf Anforderung rund um die Uhr einsatzfähig.

Alarmierung

Wann immer Menschen vermisst werden – gleich unter welchen Bedingungen – können die Rettungshunde des BRH angefordert werden. Lokale und überregionale Alarmierungen werden über die Polizei, die Feuerwehr oder andere Hilfsorganisationen durch die regionalen Leitstellen an die zuständige Staffel weitergeleitet.

Alarmierungen für Einsätze im Ausland gehen an die zentrale Einsatzleitung des BRH und werden mit dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland und / oder der IRO (Internationale Rettungshunde-Organisation) abgestimmt.

In einigen Bundesländern ist der BRH in den Katastrophenschutz-Plan des Landes eingebunden und / oder in den erweiterten Katastrophenschutz des Landes integriert.

4250/ BRH Rucksack: Deutschland, Niedersachsen, Goslar, 03.10.2011: BRH Rucksack und Rettungshund-Azubi Kaija – © Bundesverband Rettungshunde / Foto: Stefan Sobotta

Biologische Ortung

Den Rettungsmannschaften bietet sich ein Bild der Verwüstung. Die Explosion hat das Hautgebäude und die angrenzenden Lager zum Einsturz gebracht, kaum ein Stein liegt auf dem anderen. Immer wieder ist das Bellen der Suchhunde zu hören, die ihren Hundeführern anzeigen, wo noch ein Mensch unter den Trümmern begraben liegt.

Trümmersuchhunde sind Spezialisten für die Suche nach verschütteten Personen. Mit ihrer Nase arbeiten sie sich durch ein Trümmerfeld und spüren in kürzester Zeit selbst auf große Entfernungen menschliche Gerüche auf – hinter dicken Mauern, bei jedem Wetter, im Dunkeln. Denn Hunde hören nicht nur etwa doppelt so gut wie Menschen und nehmen Frequenzen wahr, die das menschliche Ohr nicht aufnehmen kann, sie haben auch einen sehr viel feineren Geruchssinn: Hunde riechen im Verhältnis zum Menschen etwa eine Million mal besser.

Bei der Suche nach vermissten Personen kompensiert die biologische Ortung auf vier Pfoten äußerst effektiv eventuell eingeschränkte Verwendungsmöglichkeiten technischer Hilfsmittel wie Sonden, Mikrofone oder Kameras.

DEU, Deutschland, Nordrhein-Westfalen, Dortmund. 27. 04. 2013. Trümmerworkshop Einsatz des BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. – © Foto: Stefan Sobotta / Bundesverband Rettungshunde e.V.

Aus der Geschichte des BRH

Mit Ende des II. Weltkrieges wurde erkannt, wie wichtig Rettungshunde für die Trümmersuche sind. Der Bundesluftschutzverband bekam daher vom Bundesminister des Inneren den Auftrag, entsprechende Trümmersuchhunde auszubilden. Der Bundesverband für Selbstschutz setzte in den 1960er Jahren diese Ausbildung fort. Da zu dieser Zeit jedoch elektronische Ortungsgeräte entwickelt wurden, stellten die Bundesbehörden 1973 die Rettungshundeausbildung ein.

Aufgrund sehr guter Erfahrungen mit der „biologischen Ortung” organisierten sich einige Hundeführer in privaten Vereinen. 1976 wurde in Baden-Württemberg der „Verband für Rettungshundewesen Baden-Württemberg e.V.” ins Leben gerufen, aus dem nach der Gründung weiterer Rettungshundestaffeln auch in anderen Bundesländern der „Bundesverband für das Rettungshundewesen e.V.” wurde”. (Text BRH)

DEU, Deutschland, Niedersachsen, Scheuen Einsatzüberprüfung; Rettungshundestaffel des BRH Rettungshündin Nika aus der BRH Rettungshundestaffel Hannover Region © Foto: Stefan Sobotta / Bundesverband Rettungshunde e.V.

Zu gut ausgebildeten Rettungshunden gehören erfahrene menschliche Partner. Die ehrenamtlichen Hundeführer und Suchtrupphelfer der Rettungshundestaffeln müssen neben Erster Hilfe an Mensch und Hund auch Einsatztaktiken sowie den sicheren Umgang mit Karten, Kompass und Funkgerät beherrschen.

In jährlich mehr als 50 Prüfungsveranstaltungen mit ungefähr 1.000 Einzelprüfungen in den Sparten Flächensuche, Trümmersuche und Mantrailing erbringen die Rettungsteams insgesamt etwa 18.000 Stunden Arbeit. Ehrenamtlich.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bundesverbandes Rettungshunde e.V.

Familienhunde im Einsatz: Deutsches Assistenzhundezentrum T.A.R.S.Q.

© DAZ T.A.R.S.Q.®

Retten. Helfen. Trösten.

„Ich vertraue ihm mein Leben an“
Sie können den Krampfanfall natürlich nicht verhindern, aber sie wissen, was dann zu tun ist: Epilepsiewarnhunde drücken einen Alarmknopf oder holen im Freien Hilfe. Blindenführhunde halten vor Ampeln und suchen einen freien Platz in der S-Bahn. Dabei sind sie nicht weniger Reizen ausgesetzt als ihre Artgenossen – und müssen doch hochkonzentriert sein – machen sie einen Fehler, kann dies fatale Folgen haben.

In der langen Partnerschaft zwischen Mensch und Hund halfen die ersten Hunde bei der Jagd und beim Hüten der Tierherden. Als Rettungs-, Assistenz- oder Therapiehund sind sie auch heute eine oft unersetzliche Hilfe im Leben der Menschen. 

Die Pioniere für Assistenzhunde
Deutsches Assistenzhundezentrum T.A.R.S.Q.
Hilfe für ein lebenswertes Leben

© DAZ T.A.R.S.Q.®

Das Deutsche Assistenzhundezentrum T.A.R.S.Q.® ist eine der weltweit größten Organisationen für die Ausbildung & Vermittlung von Assistenzhunden. Zahlreiche nationale und internationale Forschungsprojekte von T.A.R.S.Q.® vertiefen das Verständnis für Assistenzhunde und führen zu verbesserten Trainingskonzepten. Standorte in ganz Deutschland bieten Menschen mit Behinderungen einen kompetenten und qualifizierten Assistenzhundetrainer in der Nähe.

© DAZ T.A.R.S.Q.®  Alle Bilder des Artikels wurden freundlicherweise von Fr. A. Hassinger, Deutsches Assistenzzentrum T.A.R.S.Q., Region Nordrhein-Westfalen (Engelskirchen) zur Verfügung gestellt.

Beeindruckende Fähigkeiten

Sie schalten das Licht an und schließen Türen und Schubladen. Sie befüllen Waschmaschinen und holen im Supermarkt Artikel aus dem Regal: LPF-Assistenzhunde („LPF“ = lebenspraktische Fähigkeiten) unterstützen in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen mit eindrucksvollen Fertigkeiten. Nach den Blindenführhunden sind LPF-Assistenzhunde die frühesten bekannten Assistenzhunde.

© DAZ T.A.R.S.Q.®

Das Deutsche Assistenzhunde-Zentrum T.A.R.S.Q® unterstützt Menschen mit den unterschiedlichsten Behinderungen in der qualifizierten und professionellen Ausbildung eines Assistenz- und Blindenführhundes. T.A.R.S.Q.® bildet alle Assistenzhundearten aus – vom Asthmawarnhund, der Asthmatiker vor lebensbedrohlichen Anfällen warnt, über Demenz-, Assistenz- & Schlaganfall-Warnhunde zu Signalhunden, die für ihren Partner die Hörfähigkeit übernehmen.

Zur Optimierung der Assistenzhundeausbildung führt T.A.R.S.Q® regelmäßig Forschungsstudien rund um Assistenzhunde durch und unterhält Kontakte und Partnerschaften zu anderen renommierten Assistenzhundeorganisationen weltweit.

© DAZ T.A.R.S.Q.®

In allen Kursen von T.A.R.S.Q® erfolgt die gewaltfreie Ausbildung der Hunde nach den höchsten Standards. Die langjährigen Erfahrungen zeigen, dass die Partnerschaft von Mensch & Assistenzhund das Leben erleichtern und vielen Menschen eine neue Lebensperspektive geben kann.

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Patienten mit einer posttraumatischen Belastungsstörung – kurz: PTBS – leiden an plötzlich auftretenden Panikattacken, lähmenden Flashbacks (Rückblenden) und Depressionen. Ursache sind in der Regel schwere traumatische Erfahrungen, die sie selbst erlebt oder beobachtet haben – Naturkatastrophen und Folter, Gewalterfahrungen oder Krieg.

Ende der 1990er Jahre beginnt in den USA die Ausbildung von PTBS-Assistenzhunden. US-Kriegsveteranen schulen ihre Hunde, Angstzustände zu erkennen und zu unterbrechen, indem sie ihren Partner besänftigen und an einen ruhigen Ort führen. 2008 startet das Assistenzhundezentrum T.A.R.S.Q® erstmals in Europa mit der Ausbildung von PTBS-Assistenzhunden.

Expertin für Assistenzhunde

Luca Barrett, Gründerin des Assistenzhunde-Zentrum T.A.R.S.Q®, gilt weltweit als Expertin für Assistenz- und insbesondere für Warnhunde. Seit vielen Jahren engagiert sich Luca Barrett für die seriöse Ausbildung von Assistenzhunden als zuverlässige Hilfe für Betroffene. Sie legt sehr viel Wert auf eine faire und ehrliche Beratung für Betroffene sowie eine qualitativ hochwertige Ausbildung der Hunde.

Im Bereich der Assistenzhunde gilt Luca Barrett in vielen Bereichen als Pionierin. Ihrem Mut und ihrem unerschütterlichen Kampfgeist ist es zu verdanken, dass 2007 die Diabetikerwarnhunde nach Deutschland gebracht werden konnten und in Europa die Ausbildung von PTBS-Assistenzhunden startete.

© DAZ T.A.R.S.Q.®

Standorte in ganz Deutschland bieten Menschen mit Behinderungen einen kompetenten und qualifizierten Assistenzhundetrainer in ihrer Nähe. Durch die Möglichkeit sowohl der Fremd- wie auch der Selbstausbildung kann für jeden Betroffenen der richtige Weg zu einem Assistenzhund gefunden werden.

Weltweite Ausbildung von Assistenzhunden nach höchster T.A.R.S.Q® – Qualität
Über die interaktive PLZ- & Umkreissuche von T.A.R.S.Q.® finden Sie schnell & einfach den nächsten qualifizierten Assistenzhundetrainer Ihrer Nähe.

Der Newsletter von T.A.R.S.Q® informiert über alle wichtigen Themen & Neuigkeiten in der Assistenzhunde-Welt. Daneben werden im Newsletter ausgebildete Assistenzhunde vermittelt und Welpen, die bereits die Eignung zum Assistenzhund bestanden haben.

Info: Assistenzhundezentrum T.A.R.S.Q®

Familienhunde im Einsatz: VITA e.V. Assistenzhunde

Vita Assistenzhunde , © Vita e.V. Assistenzhunde

Retten. Helfen. Trösten.

Medizin auf vier Pfoten                                 
VITA e.V. Assistenzhunde
Neuen Lebensmut schenken

© Vita e.V. Assistenzhunde

Assistenzhunde – Kluge Partner auf vier Pfoten

Aus gutem Grund gehören Hunde seit vielen Jahrhunderten zu den beliebtesten Haustieren. Sie begleiten uns durch den Alltag, lenken uns von trüben Gedanken ab und stehen uns immer treu zur Seite. Deshalb sind die klugen Vierbeiner auch perfekte Partner für Menschen mit Behinderung. Entsprechend ausgebildet, können sie ihnen das Leben in vielerlei Hinsicht erleichtern.

Nach englischem Vorbild gründete Tatjana Kreidler im Jahr 2000 den gemeinnützigen Verein VITA e.V. Assistenzhunde (VITA), der Menschen mit körperlicher Behinderung – unabhängig ihrer finanziellen Situation – einen. Assistenzhund zur Seite stellt und ihnen so zu mehr Unabhängigkeit und Lebensqualität verhilft. Dabei leistete VITA mit der Ausbildung von Assistenzhunden für Kinder europaweit Pionierarbeit und wurde als erster Verein beim Dachverband Assistance Dogs Europe (ADEu) zur Ausbildung nach international anerkannten Qualitätsstandards auf dem europäischen Festland zertifiziert.


Tatjana Kreidler mit einem Welpen,
© Vita e.V. Assistenzhunde

Wobei kann ein Assistenzhund helfen?

Ein VITA-Assistenzhund ist praktischer Helfer, treuer Partner, Eisbrecher und Mittler – er ist „Medizin auf vier Pfoten“ und wirkt auf verschiedenen Ebenen: psychisch, physisch, sozial und kognitiv. So hilft er nicht nur bei alltäglichen Aufgaben, indem er bspw. Gegenstände apportiert, beim An- und Ausziehen assistiert oder im Ernstfall Hilfe holt. Er öffnet Türen – im realen und vor allem übertragenen Sinn. Er fördert die Integration in die Gesellschaft, indem er den Kontakt zu anderen Menschen schafft, Interesse weckt, Hemmschwellen mindert und Gesprächsstoff liefert. Mit und durch ihn steigen so Selbstvertrauen und Unabhängigkeit, Auf­geschlossenheit, Empathie und Lebensmut.

Wie werden Assistenzhunde ausgebildet?

Der Weg zum Assistenzhund beginnt schon ganz früh im Hundeleben. Nur gesunde, sehr menschenbezogene Welpen aus ausgewählten Zuchtlinien kommen für die Ausbildung nach der sogenannten „Kreidler-Methode“ in Frage.

DIE KREIDLER-METHODE: Die erste Vorsitzende von VITA e.V. Assistenzhunde, Dipl. Soz. Pädagogin Tatjana Kreidler hat eine spezielle Methode entwickelt, um Mensch und Hund füreinander zu sensibilisieren und zu wirklichen Partnern zu machen. Eine vertrauensvolle Bindung ist dabei die Basis der Ausbildung. Die Kreidler-Methode basiert auf Empathie und Motivation, einem situativen und ganzheitlichen Ansatz der u.a. durch Ruhe und Geduld, positive Verstärkung, lernen nach Vorbild und durch freundliche Autorität die vertrauensvolle Bindung von Mensch und Hund fördert.

Nur so wird erreicht, dass ein Hund „seinen Menschen“ freudig, ausdauernd und zuverlässig unterstützt. Geduld, Respekt und Zuneigung für Tier und Mensch – das ist die Voraussetzung für die Arbeit.

Vita-Team Selina und Emilia, © Vita e.V. Assistenzhunde

Der Weg zum VITA-Assistenzhund umfasst verschiedene Phasen. Im ersten Lebensjahr werden die Hunde in Patenfamilien an alltägliche Situationen herangeführt, damit die Welpen und angehenden Junghunde z.B. Situationen wie Auto fahren, auf den Markt gehen, Geräuschkulissen im Restaurant erleben, kennenlernen und in der Zukunft nicht scheuen (sog. Sozialisierungsphase). Natürlich werden hier auch schon die notwendigen Basis-Kommandos, wie „Sitz“, „Platz“, „Bleib“, „Hier“ und „Fuß“ spielerisch und geduldig Schritt für Schritt erlernt

In der letzten, intensiven Phase der Zusammenführung, lernen Mensch und Hund dann die gemeinsamen Aufgaben mit wachsender Eigenverantwortung als Team zu meistern und die durch die Partnerschaft neu entstandenen Möglichkeiten für sich zu erkunden. Die Zusammenführung von Mensch und Hund ist die intensivste Zeit des Trainings und dauert mindestens sechs Wochen.

Die künftigen Assistenzhundebesitzer leben in dieser Zeit im Ausbildungszentrum und sind dort Teil einer familiären Gemeinschaft. Gerade bei Kindern geht die Betreuung weit über die Team-Bildung hinaus, und erfordert viel psychologisch-pädagogisches Wissen und Verständnis für die Kinderseele.

Tatjana Kreidler & Vita-Teams, © Vita e.V. Assistenzhunde

Nachbetreuung wird bei VITA Assistenzhunde großgeschrieben

Nach rund zwei bis drei Jahren ist die Ausbildung geschafft – Mensch und Hund sind vereint und können gemeinsam als Team agieren. Aber auch nach der Zusammenführung werden die Teams bei VITA – ein Hundeleben lang – regelmäßig nachbetreut und geschult, da sich immer wieder Veränderungen ergeben können (bspw. der Grad der Erkrankung).

VITA nimmt die Betreuung der Teams sehr ernst: Für Mensch und Tier stehen regelmäßige Kontakte, Schulungen und Auffrischungskurse auf dem Programm – ein Hundeleben lang.

Info: Vita Assistenzhunde e.V.

Save the date:
Vita Charity Gals 2022 22. Oktober 2022
Kurhaus Wiesbaden
Kurhausplatz 1 65189 Wiesbaden

Info: Vita Charity Gala.de

Literatur-Tipp:

Tatjana Kreidler, Ulrike Eichin
Der Hund an meiner Seite
Wie VITA-Assistenzhunde helfen und Lebensfreude schenken

Kosmos Verlag, Stuttgart (2021)

Info: Der Hund an meiner Seite

Spannende Derbys & Rennsport-Eleganz

Badenia-Renntag 2013, © Foto: Badischer Rennverein Mannheim-Seckenheim e.V

Badischer Rennverein Mannheim-Seckenheim e.V.

Traditionsreicher Pferde-Rennsport Verein

Er zählt zu den ältesten & traditionsreichsten Pferderennsport-Vereinen in Deutschland: der Badische Rennverein Mannheim-Seckenheim e.V. Höhepunkt der Saison auf der herrlich im Wald gelegenen Pferderennbahn ist der alljährliche Badenia-Renntag, das höchstdotierte deutsche Hindernisrennen.

Badischer Rennverein Mannheim-Seckenheim e.V.
Turfweg Ι 68239 Mannheim-Seckenheim
www.badischer-rennverein.de
aktuelle Renntermine  & Videos


© Foto: Badischer Rennverein Mannheim-Seckenheim e.V.

Ein Tag auf der Rennbahn
Die Zuschauer fiebern dem Start entgegen. Die Plätze am ovalen Rund der Rennbahn und auf der Tribüne sind eingenommen und die Wetten platziert. Jeden Augenblick werden sich die die Boxen der Startmaschine mit den vor Spannung zitternden Pferden öffnen.

Die Derbys auf der Galopprennbahn Mannheim-Seckenheim sind mit ihrer bunten Mischung aus hochklassigem Pferdesport & Wetteinsatz, einem Hauch britischer Rennsport-Eleganz & Volksfest ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie.

Die Rennwiese

Das Wetter ist herrlich und am Neckardamm steht Equipage an Equipage. Bei den Zuschauern herrscht eine „sehr animierte Stimmung“. Am 03. Mai 1868 finden während des Maimarktes in Mannheim erstmals offiziell Pferderennen statt – und der Erfolg übertrifft selbst die kühnsten Erwartungen.

Um die Attraktivität des Mannheimer Maimarktes zu steigern, hatte der Landwirtschaftliche Bezirksverein der Stadt Mannheim Anfang des Jahres 1868 vorgeschlagen, nach englischem Vorbild einen Renntag in das Programm aufzunehmen. Für den Vorschlag sprach die Begeisterung der Mannheimer Bevölkerung für den Pferderennsport, aber auch die guten Erfahrungen des Vereins bei der Durchführung kleiner Hindernis-Rennen in den zurückliegenden Jahren.

Ohne zu zögern übernimmt die Stadt Mannheim einen Teil der Kosten. Sie stellt für die Rennen die im Osten der Stadt am Neckar liegenden „Neuwiesen“ zur Verfügung, die bei den Mannheimern bald nur noch die „Rennwiese“ heißt.


© Foto: Badischer Rennverein Mannheim-Seckenheim e.V.

Nach dem überaus erfolgreichen Premierentag erfolgt im Dezember des Jahres 1868 die Gründung des Mannheimer Rennvereins. In fast wöchentlichen Sitzungen werden leidenschaftlich immer neue Pläne zur Zukunft des noch jungen Vereins geschmiedet.

Kurze Zeit nach der Gründung schließt sich der Rennverein der Badischen Offiziere dem Verein an, der sich darauf in den „Badischen Rennverein Mannheim“ umbenennt.

Man glaubt sich in ein mondänes Kurbad versetzt
Mit Mühe kann sich der Wachmann vor den wild einströmenden Fluten retten. Die auf den gelbbraunen Wellen treibenden Holzplanken werden vom Sturm gegen den Pavillon getrieben, der „fast gänzlich zu Grunde geht“. Zum Jahreswechsel 1882/83 führen Rhein und Neckar ein gewaltiges Hochwasser und in der Nacht vor Silvester geschieht das Unglück: Nach dem Bruch des Neckardamms wird die gesamte Rennbahn überflutet.

Die Überschwemmung unterbricht nur für kurze Zeit den Aufschwung der Mannheimer Rennbahn. Energisch betreibt der Verein den Wiederaufbau und bereits um die Jahrhundertwende berichten zeitgenössische Sportjournale begeistert über den Charme der Anlage mit ihren Gebäuden im Stil der Bäderarchitektur:

 „Die Gewinnseite der Rennbahn ist eingerahmt von vier Tribünen, die sich in hellen Farben mit ihren roten Dächern und den schmucken Aussichtstürmen reizvoll abheben von dem lichten Grün des Luisenpark. Man glaubt sich förmlich in eines der großen Luxusbäder versetzt, so bequem, so reizvoll mutet uns die gesamte Anlage an, von der aus wir den Blick auf die schöne Rennbahn genießen.“


Die Zeichnung stammt aus dem 19. Jahrhundert und zeigt die imposanten Tribünen der ursprünglichen Pferderennbahn auf der Mannheimer „Rennwise“. Heute ist der Platz eine große Freizeitwiese im Luisenpark Mannheim, eingesäumt von Tiergehegen und dem Chinesischen Teehaus. Foto © Stadtarchiv Mannheim

Einen Grund zur Freude bietet nicht nur die schmucke Rennbahn. Ebenso freudig begrüßen die Mannheimer in diesen Tagen ein neues Totalisator-Gesetz, das den öffentlichen Toto-Betrieb mit Wettmöglichkeiten für alle erlaubt.

Zwar gilt die Wette am Totalisator offiziell noch immer als Glücksspiel, doch nach intensiver Beratung war denn doch behördlicherseits ein Sinneswandel erfolgt – wobei wohl nicht zuletzt die Aussicht auf gewisse Wetteinnahmen eine nicht ganz unerhebliche Rolle gespielt haben.

Der I. Weltkrieg unterbricht jäh die weitere Entwicklung des Mannheimer Rennvereins. Zwar wird der Rennbetrieb 1920 wieder aufgenommen, doch selbst kleinere Meetings mit einem erheblich eingeschränkten Programm haben wenig Erfolg. Der Rennplatz Mannheim ist im Rennsportkalender noch bis zum Mai 1942 zu finden – dann wird die Anlage auf den Neuwiesen im II. Weltkrieg durch Bombenangriffe vollständig zerstört.

Der Pferderennsport in Mannheim ist auf dem Tiefpunkt, als amerikanische GIs nach Kriegsende auf der ehemaligen Galopprennbahn Golf spielen.


Ein Rennplakat aus den 1920er Jahren. © Foto: Stadtarchiv Mannheim

In den Folgejahren bleibt der Badische Rennverein mehr oder weniger in einer Planungsphase – einzelne Aktivitäten tragen wenig Früchte. Doch nicht weit entfernt, im benachbarten Mannheim-Seckenheim, nehmen Ereignisse ihren Lauf, die für die Zukunft des Mannheimer Pferdesports nicht folgenlos bleiben sollten.

Die Fusion zweier Vereine

Im Osten Mannheims, etwa zehn Kilometer entfernt, liegt das kleine Neckarstädtchen Mannheim-Seckenheim. Auch sie waren Pferdenarren, die Seckenheimer, und ihr Rennverein, der aus einer Pferdezuchtgenossenschaft hervorgegangen war, führte bereits um 1900 auf einer Gemeindewiese Pferderennen und Trabfahrten durch. In den Rennpausen zeigten die Reiter unter den lärmenden Anfeuerungsrufen der Zuschauer ihr Können.


Spannende Rennen vor eindrucksvoller Kulisse: Ein Bild aus den 1920er Jahren. © Foto: Stadtarchiv Mannheim

Nach den Unterbrechungen durch den I. Weltkrieg und den deprimierenden Jahren des Nationalsozialismus erfolgt die Neugründung des Seckenheimer Vereins mit einem Paukenschlag: Nach der unglaublich kurzen Bauzeit von nur einem halben Jahr erfolgt am Pfingstmontag 1950 die Einweihung einer neuen Waldrennbahn mit fester Tribüne, allen erforderlichen technischen Anlagen – und natürlich dem Toto-Gebäude.

Während der nächsten Jahre bieten die Renntage in Mannheim-Seckenheim ein anspruchsvolles Rennprogramm mit durchaus respektablen Zuschauerzahlen. Doch immer mehr zeigt sich, dass die Anlage den Erfordernissen des Vollblutsports nicht gewachsen ist.

Große Rennställe verzichten darauf, ihre Pferde nach Seckenheim zu schicken, was wiederum einen Rückgang des Besucherinteresses zur Folge hat. Eine wirtschaftlich sinnvolle Fortsetzung der Meetings ist unter den gegebenen Umständen nicht möglich.

Doch noch während sich die Verantwortlichen den Kopf darüber zerbrechen, was zu tun sei, fällt im nahen Mannheim eine Entscheidung, die völlig unerwartet die Geschicke des Seckenheimer Pferdesports mit denen des Rennvereins in Mannheim verbinden sollte: Die Stadtväter Mannheims beschließen, die Bundesgartenschau im Jahr 1975 auf dem Gelände der traditionsreichen Rennwiese durchzuführen.

Ihr Beschluss zerstört zwar alle Hoffnungen, der Mannheimer Rennverein könne noch einmal an die große Tradition des Pferdesports an historischer Stelle anknüpfen – doch er macht doch den Weg frei, dass beide Vereine aufeinander zugehen und nach Möglichkeiten gemeinsamen Handelns suchen können.


Luftaufnahme vom Luisenpark 1967; am rechten Bildrand die ehemalige „Rennwiese“, © Foto: Stadtarchiv Mannheim

Im Oktober 1968 fusionieren der Badische Rennverein Mannheim und der Rennverein Mannheim-Seckenheim zum „Badischen Rennverein 1867 Mannheim-Seckenheim.
© Foto Badischer Rennverein Mannheim-Seckenheim e.V.

Literatur-Tipps für Hundenarren

First Dogs, Schmuggler-Hunde & der Heilige Rochus

Spektakuläre Hundegeschichten

Als „First Dog“ durfte Bo, der Portugiesische Wasserhund des Expräsidenten der USA Barack Obama, sich im Weißen Haus überall frei bewegen. Am Großen Sankt Bernhard, einem Pass in den Walliser Alpen, soll der berühmte Lawinenhund Berry 40 Menschen gerettet haben, darunter auch einen kleinen Jungen. Dass Berry dabei ein kleines Schnapsfässchen um den Hals trug, ist wohl Legende.  Der heilige Rochus von Montpellier (1295-1379) ist der Schutzpatron der Hunde und der erkrankten Haustiere (übrigens auch der Schutzheilige der Chirurgen und Junggesellen). Die liebevolle Pflege seines Hundes heilte ihn von der Beulenpest.

Bücher über Hunde können einen wirklichen Hund nicht ersetzen, aber die staunenswerten Hundegeschichten in diesen beiden Bänden sind Perlen für jeden, der Hunde liebt.

A.F.J. Fréville: Geschichte berühmter Hunde

Anne François Joachim Fréville
Geschichte berühmter Hunde
nach A.F.J. Fréville.
Neu formuliert, ediert und präsentiert von Georg Ruppelt

Olms Verlag (2010)

„Dieses Buch lässt jeden Hundebesitzer und Hundefreund das Herz übergehen.“ (Lenz-Jahrbuch, Bd. 17, 2010, M. Luserke-Jaqui)

„Dieses Buch erzählt von Hunden, die aus Treue ein Meer überqueren und ein Kind aus dem Fluss retten, es erzählt von Hunden als Schmugglern, Schoßhündchen und Schlangenbändigern; kurzum: es erzählt von treuen Gefährten und von gewitzten wie todesmutigen Rettern.

1796 erschien die „Geschichte berühmter Hunde“ und zeigt dem Leser von heute, dass „Lassie“, „Rin Tin Tin“ oder die „first dogs“ der amerikanischen Präsidenten Vorgänger und Vorbilder hatten. A. F. J. Fréville (1749-1832), ein begeisterter Pädagoge und Hundefreund, hat mehr als 50 Geschichten über Hunde mit großem Sentiment niedergeschrieben, die hier – vom Herausgeber Georg Ruppelt der heutigen deutschen Sprache vorsichtig angepasst und ediert – versammelt sind, zusammen mit einem „historischen Abriss“ und einer Vorstellung der verschiedenen Hunderassen.

In einem augenzwinkernden Nachwort „V.I.D.s“ – Very Important Dogs“ schlägt Georg Ruppelt die Brücke vom Ausgang des 18. Jahrhunderts bis in unsere Gegenwart und zitiert zum Schluss Friedrich den Großen mit einem Satz, der für den gesamten Inhalt des Buches stehen könnte: „Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen“ (Verlagstext).

Das Buch kaufen:
beim Verlag
im regionalen Buchhandel: Buchhandlung Kieser (Schwetzingen)

Mackenzie Lee: Eine Weltgeschichte in 50 Hunden

Mackenzie Lee
Eine Weltgeschichte in 50 Hunden
Mit Illustrationen von Petra Erikson.
Aus dem Englischen von Daniel Beskos

Suhrkamp ׀ Insel Verlag (2020)

Sie sind von Anfang an mit dabei. Ob an der Seite von Pharaonen, Konquistadoren, Feldherrn oder Präsidenten, während der Odyssee, den Weltkriegen oder der Mondmission, in Literatur, Musik, Kunst: Hunde schreiben Geschichte, schon immer.

Die Historikerin Mackenzi Lee hat Archive und Bibliotheken auf der ganzen Welt durchsucht und die spektakulärsten Hundeabenteuer der Vergangenheit zusammengetragen. Daraus ist ein einzigartiges Buch über den besten Freund des Menschen entstanden, über eine 5000 Jahre alte Liebe, über Loyalität, Verbundenheit und darüber, wie wir im Laufe unserer gemeinsamen Geschichte wurden, was wir sind.

Das Buch kaufen:
beim Verlag
im regionalen Buchhandel: Buchhandlung Kieser (Schwetzingen)

Tiere, die Geschichte schreiben

Dirk Steffens begleitet junge Herdenschutzhunde an ihrem ersten Tag. Die Kangals sind keine “Hütehunde”. Sie haben eine spezielle Aufgabe. Dafür müssen sich die Kangal-Welpen mit den Schafen vertraut machen. Erst dann sind sie in der Lage, die Herde gegen Feinde wie Wölfe zu verteidigen. © ZDF/Ulla Lohmann

Faszination Erde mit Dirk Steffens (Terra X | ZDFneo)

Faszination Erde mit Dirk Steffens

Deutschland 2021

ZDFneo | Sonntag 13.06.2021 | 09:55 Uhr         
Video verfügbar bis 13.02.2026

Die Rolle des Menschen für den Lauf der Welt ist weniger bedeutsam, als es oft erscheint. Dirk Steffens zeigt die wahren Helden: Ohne Tiere wären viele Geschichten des Lebens anders verlaufen.

Zivilisationen verdanken ihre Entwicklung Rindern. Auf dem Rücken von Pferden entstanden Weltreiche. Aus Feinden, aus Wölfen, wurden unsere ziemlich besten Freunde, die Hunde. Tiere haben uns bedroht – und uns vorangebracht. Sie haben unser Leben geprägt. Weiterlesen

Helden der Medizingeschichte: Labormäusen verdanken viele Menschen ihr Leben. Ohne sie gäbe es unzählige Medikamente nicht. Tierversuche sind umstritten, doch wo sie heute noch unverzichtbar sind, sollte man es den Nagern so angenehm wie möglich machen. Dirk Steffens besucht eine Forscherin, die sich für das Wohlergehen von Versuchstieren einsetzt. © ZDF/Ulla Lohmann

TERRA X | ZDFneo

Info:
“Terra X” steht seit mehr als 35 Jahren für bildstarke Dokumentationen in den Themen Geschichte, Archäologie, Abenteuer, Natur und Wissenschaft.

© ZDF/Corporate Design

Die Sendungen nehmen den Zuschauer mit auf Reisen zu fernen Orten oder in ferne Zeiten. Die klar verständliche Erzählform umfasst auch hochwertige Computeranimationen und Nachinszenierungen.

“Terra X” hatte und hat dabei auch immer technische Innovationen wie etwa 16:9, HD, 3D oder aktuell 4K im Blick und setzt hier auf dem deutschen Doku-Markt produktionelle Maßstäbe. Neben den Traditionsreihen “Faszination Erde”, “Faszination Universum” oder “Expeditionen zu den Letzten ihrer Art”, werden stets neue Themenfelder erschlossen, die dem Zuschauer Orientierungswissen in komplexen Sachverhalten historischer oder naturwissenschaftlicher Fragestellungen bieten.

Beliebte Moderatoren von “Terra X” sind Dirk Steffens, Prof. Harald Lesch, Andreas Kieling oder Prof. Christopher Clark.

“Terra X digital – Moderatoren”: Dirk Steffens. “Terra X”-Moderator Dirk Steffens ist passionierter Arten- und Naturschützer. © ZDF und Jana Kay.

“Terra X: Lesch & Co”-Moderator Harald Lesch und sein Co. Suzanna Randall. © ZDF und Jens Hartmann.

Für Zuschauer, die Inhalte lieber im Netz abrufen, stellt “Terra X” ein umfangreiches Wissensangebot in der ZDF-Mediathek bereit, das im Nachgang auch über Social Media ausgespielt wird.

Zu “Terra X” gehörender YouTube-Kanal “Terra X Natur und Geschichte“: www.youtube.com und der YouTube-Kanal “Terra X Lesch & Co”: www.youtube.com

“Terra X digital: Terra X Lesch & Co”: YouTube Header “Terra X Lesch & Co”. ©  ZDF und [F] Johanna Brinckman / [M] Geschichte und Wissenschaft.

Weitere Informationen
wöchentlich: sonntags, 19.30 Uhr
Erste Sendung am 17. Januar 1982 mit dem Film “Südseeinseln aus Götterhand”

Info:
terra-x.zdf.de

Die Geschichte von Pferd und Mensch

Warmblüter beim Sprung – nur eine von 400 Pferderassen heute. © ZDF/Dennis Wells

Eine Beziehung, die unsere Welt verändert hat

Terra X ׀ ZDFneo
Equus – Die Geschichte von Pferd und Mensch
Film von Dennis Wells
Deutschland 2019

ZDFneo
Sonntag 11. Juli 2021 ׀ 06:15 Uhr

ZDF Mediathek ׀ Video verfügbar bis 28.07.2029

Die Geschichte von Pferd und Mensch

Wann, wo und wie wurde erstmals das Pferd gezähmt? Der Film folgt den Spuren einer einzigartigen Beziehung zwischen Menschen und einem Tier, eine Beziehung, die die Welt verändert hat.

Der Film zeigt die letzten Reiternomaden der Erde, Pferdezüchter, Trainer, archäologische Stätten und Laboratorien auf drei Kontinenten und lässt sowohl das Urpferdchen als auch steinzeitliche Kulturen wiederauferstehen, die das Pferd vor 6000 Jahren gezähmt haben.

Die Dokumentation ist eine Reise in die Geschichte der Menschheit und in die Biologie des Pferdes. Wie und warum hat der Mensch das Pferd gezähmt, und warum scheinen beide wie füreinander gemacht zu sein?

Reiterin der Jamnaja-Kultur aus der Spätsteinzeit. © ZDF/Dennis Wells

Auf der Suche nach einer Antwort reiste ein deutsch-kanadisches Filmteam zwei Jahre lang um die Welt: von den letzten noch lebenden Reiternomaden im Altai-Gebirge zu archäologischen Stätten im heutigen Kasachstan, von der Grube Messel mit ihren einzigartigen Fossilien zu Ranchern in den USA und Tierpsychologen in England. Entstanden sind eindrucksvolle Bilder der einzigartigen Beziehung zwischen Mensch und Pferd.

Der Film ist Zeuge, wie Evolutionsbiologen das Fossil des Urpferdchens zum ersten Mal virtuell zum Leben erwecken und Forscher die ersten Reiter entdecken: ein heute verschwundenes Volk, das vor 6000 Jahren das Pferd als Erstes domestizierte – aus einem ganz anderen Grund, als wir heute annehmen würden.

Genetiker zeigen, wie eine zentralasiatische Reiterkultur vor knapp 5000 Jahren auf dem Rücken der Pferde nach Europa kam und vieles von dem nach Europa brachte, was wir heute als ureuropäisch betrachten würden, zum Beispiel auch die helle Hautfarbe.

Das berühmte Kentucky-Derby – das höchstdotierte Pferderennen der Welt.
© ZDF/Dennis Wells

Bei dieser Einwanderungswelle wurden 90 Prozent der damaligen europäischen Ur-Bevölkerung ersetzt – ohne Blutvergießen, aber dennoch auf eine unerwartete und dramatische Art und Weise – durch das Einschleppen der Pest. Die Zähmung des Pferdes hat Europa, Asien und die ganze Welt für immer verändert.

 

TERRA X | ZDFneo

Info:
“Terra X” steht seit mehr als 35 Jahren für bildstarke Dokumentationen in den Themen Geschichte, Archäologie, Abenteuer, Natur und Wissenschaft.

© ZDF/Corporate Design

Die Sendungen nehmen den Zuschauer mit auf Reisen zu fernen Orten oder in ferne Zeiten. Die klar verständliche Erzählform umfasst auch hochwertige Computeranimationen und Nachinszenierungen.

“Terra X” hatte und hat dabei auch immer technische Innovationen wie etwa 16:9, HD, 3D oder aktuell 4K im Blick und setzt hier auf dem deutschen Doku-Markt produktionelle Maßstäbe. Neben den Traditionsreihen “Faszination Erde”, “Faszination Universum” oder “Expeditionen zu den Letzten ihrer Art”, werden stets neue Themenfelder erschlossen, die dem Zuschauer Orientierungswissen in komplexen Sachverhalten historischer oder naturwissenschaftlicher Fragestellungen bieten.

Beliebte Moderatoren von “Terra X” sind Dirk Steffens, Prof. Harald Lesch, Andreas Kieling oder Prof. Christopher Clark.

“Terra X digital – Moderatoren”: Dirk Steffens. “Terra X”-Moderator Dirk Steffens ist passionierter Arten- und Naturschützer. © ZDF und Jana Kay.

“Terra X: Lesch & Co”-Moderator Harald Lesch und sein Co. Suzanna Randall. © ZDF und Jens Hartmann.

Für Zuschauer, die Inhalte lieber im Netz abrufen, stellt “Terra X” ein umfangreiches Wissensangebot in der ZDF-Mediathek bereit, das im Nachgang auch über Social Media ausgespielt wird.

Zu “Terra X” gehörender YouTube-Kanal “Terra X Natur und Geschichte“: www.youtube.com und der YouTube-Kanal “Terra X Lesch & Co”: www.youtube.com

“Terra X digital: Terra X Lesch & Co”: YouTube Header “Terra X Lesch & Co”. ©  ZDF und [F] Johanna Brinckman / [M] Geschichte und Wissenschaft.

Weitere Informationen
wöchentlich: sonntags, 19.30 Uhr
Erste Sendung am 17. Januar 1982 mit dem Film “Südseeinseln aus Götterhand”

Info:
terra-x.zdf.de

Schmuckmuseum Pforzheim

DLM Deutsches Ledermuseum

Mittelalterliches Kriminalmuseum

Im Hundehimmel - Tierbestattungen

Familienhunde im Einsatz

Gebrauchs- & Arbeitshunde

Familienhunde im Einsatz I

Bundesverband Rettungshunde e.V. (BRH)

Familienhunde im Einsatz II

Deutsches Assistenzhundezentrum T.A.R.S.Q.

Familienhunde im Einsatz III

VITA e.V. Assistenzhunde

Badischer Rennverein Mannheim-Seckenheim e.V.

Literatur-Tipps für Hundenarren

Faszination Erde mit Dirk Steffens (Terra X | ZDFneo)

Die Geschichte von Pferd und Mensch

The World's Greatest Dog Show

Best in Show

Die Cruft®s gilt als eine der wichtigsten Hundeshows der Welt
Mehr Lesen

Cruft®s Greatest Dog-Show

Der britische Unternehmer Charles Cruft begründet 1891 die Hundeschau Cruft®s
Mehr Lesen

Filmkunst - Berührende Hundefilme

Filmstars auf vier Pfoten

Außergewöhnliche Filme, in denen Hunde eine große Rolle spielen
Mehr Lesen